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Der Wald im östlichen Erzgebirge

Das Waldkulturerbe in unserer Region besser zu verstehen, ist Anliegen unserer Dauerausstellung.

Wie der Wald zu dem wurde, was er heute ist, erfahren die Besucher in verschiedenen Räumen der Dauerausstellung. Sie werden in den einstigen Urwald des Osterzgebirges entführt, hören wie früher in den dichten Wäldern der Region die Wölfe heulten und die Braunbären brummten. Hier können die Besucher auch testen, ob sie die Stimmen einiger Waldtiere richtig erkennen.

Außerdem sehen und lesen sie, wie der Mensch im Laufe der Jahrhunderte die Natur des Osterzgebirges veränderte. Im Mittelalter begann man den Wald für den Bau von Burgen und Siedlungen zu roden, denn in Sachsen hatte man Silbererz und in Böhmen Zinnerz gefunden, die Grenzen mussten also gesichert werden. Dies geschah zwischen 1200 und 1400. Mit dem Bergbau folgten zwei weitere Rodungsperioden, welche den Waldbestand am Ende stark bedrohten. Erst im 18. Jahrhundert entwickelte sich im Osterzgebirge eine geregelte Forstwirtschaft. Heute ist die nachhaltige Forstwirtschaft ein Schlüssel, um auch in der Zukunft die vielfältigen Funktionen unseres Waldes zu sichern.

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