Navigation überspringen
Volltextsuche

Sonderausstellungen

Das verschwundene Sudetenland - Zmizelé Sudety

07.01.2017 - 26.02.2017

Interessieren Sie die landschaftlichen Veränderungen im Sudetenland? Dann ist diese Ausstellung die richtige. Mehrere dutzend Fotopaare, die zwölf Regionen des Sudetenlandes jeweils vor und nach der Aussiedlung der Deutschen im Bild festhalten, geben Ihnen einen Einblick in diese Problematik. Gleichzeitig erfahren Sie mehr über das Verhältnis der hiesigen Menschen zur deutschen Kultur, über die Experimente der kommunistischen Regierungen in den „eroberten“ Gebieten, über das Verschwinden von alten und den Aufbau von neuen Traditionen und über das gegenwärtig wachsende Interesse an der „fremden“ und lange Zeit tabuisierten Vergangenheit.
Das verschwundene Sudetenland zeigt nüchtern die Folgen des fast kompletten Bevölkerungsaustausches nach dem zweiten Weltkrieg. Es versucht, die alten politischen Debatten zu umgehen und führt zu ganz aktuellen Fragen: Was haben wir alles verloren? Was kann man heute noch retten? Was kann man heute noch tun?
Die Ausstellung ist ein tschechischer Beitrag zur kritischen Aufarbeitung von Zwangsaussiedlung der Deutschen aus der Tschechoslowakei nach 1945. Sie wurde zum ersten mal im Jahr 2002 präsentiert. Seit dem wandert sie ununterbrochen durch Tschechien, Deutschland, Österreich und Polen.

Plakat zur Ausstellung

  • Abertham heute

Gott würfelt nicht!

26.11.2016 - 26.03. / verlängert bis 12.05.2017

Der Rest der Menschheit schon.
Die Geschichte des Würfelspiels.

Winterzeit ist Familienzeit. Und was wären die langen Winterabende ohne Brettspiele? Endlich kommen „Mensch ärgere dich nicht“ und Co. wieder aus dem Schrank und los geht das turbulente Spiel zwischen Groß und Klein um den Sieg. Aber ohne das kleine sechsseitige Ding, das Ding mit acht Ecken oder das Ding mit zwölf gleich langen Kanten ginge da wohl kaum etwas: dem Würfel. Der ist schon seit 5.000 Jahren im Einsatz. Und ihn gibt es heute in vielen verschiedenen Formen und Varianten: winzig, groß, rund, achteckig, mechanisch, uralt, exotisch, automatisch, wertvoll, bunt, verrückt, altbekannt, edel, getarnt, geschnitzt, sechseckig usw. Die Besucher können Würfel in vielen verschiedenen Formen in der Sonderausstellung „Gott würfelt nicht … der Rest der Menschheit schon – Die Geschichte des Würfelspiels“ bestaunen und natürlich auch selbst spielen.

Diese Sammlung zusammengetragen hat der junge Leipziger Jakob Gloger. Über 10.000 Exponate besitzt der 25-Jährige inzwischen. Das älteste in seiner Sammlung ist ein Knöchelchen von einem Paarhufer und stammt aus dem antiken Griechenland, aus der Zeit um 500 bis 300 v. Chr. Eines der wertvollsten ist ein vergoldeter Spielautomat des englischen Königs Georg III. „Die Vorderseite zeigt Georg III und sein Geburtsdatum 4. Juni 1738“, erklärt Jakob Gloger. Vielleicht kennt der eine oder andere die ROVO-Spielautomaten der Firma Erich Röber Apparatebau, eine Firma die von 1931 bis zum Verbot durch Walter Ulbricht in Leipzig ansässig war.

Wer also Lust hat, mehr über die Geschichte des Spielwürfels und des Würfelspiels zu erfahren, wer über die Vielfalt der Würfelspiele und den Erfindungsreichtum der Spielehersteller staunen will, der sollte sich auf den Weg nach Lauenstein machen und die Sonderausstellung im Schloss Lauenstein unbedingt besuchen. Die Ausstellung bietet für die ganze Familie viele spannende Dinge und natürlich kann auch gespielt und gewonnen werden.

Plakat zu Ausstellung


Gesichter der Natur

20.05.2017 - 20.08.2017

Faszination aus Blüten - Einzigartigkeit in Natur gestaltet

"Meine Begeisterung für die Schönheit der Natur, für ihre Einzigartigkeit und ihre Formenvielfalt haben mich angespornt, sie so vielen Menschen wie möglich näher zu bringen. Mit meinen Bildern zeige ich, wie wundervoll eine Wiesenblume, ein Grashalm oder der Farn im Wald sein kann. Viele Kinder kennen keine Glockenblume, kein Tausendschönchen und die Gräser auf der Wiese.
Ich möchte wieder die Neugier für unsere wunderbare Pflanzenwelt wecken. Wir sehen sie täglich an Straßenrändern, auf Wiesen, in Gärten oder am Waldrand. Die zarten Blüten der Wildkräuter, die herrlichen Dolden der "Wilden Möhren" oder das starke Gänseblümchen, dass das ganze Jahr hindurch unermüdlich blüht, können uns immer wieder erfreuen und erstaunen.
Gehen Sie mit auf Entdeckungsreise! Lassen Sie sich verzaubern von den "Gesichtern der Natur", von Ihrer Anmut, Lieblichkeit und der Freude am Schönen. Ich habe der Natur viele verschiedene Gesichter gegeben: lustige, traurige, romantische und ganz besonders lausbübische. Freuen Sie sich mit mir an dieser Vielfalt!" Angela Straßberger über Ihre Arbeit

 

 


Gebirgseberesche, Wacholder und Co. - Die Geheimnisse alter Wildobstarten in Sachsen

09.09.2017 - 24.06.2018

Nur wenige Menschen kennen noch andere Wildobstarten als Schlehe oder die allgemein bekannte Vogelkirsche. Viele der anderen selteneren Arten sind unbekannt. Demnach fehlt auch das Wissen, wie akut die verschiedenen Wildobstarten gefährdet sind. Wer kennt schon Wildbirne und Wildapfel, wer hat beim Spaziergang schon einmal Wacholder oder eine Berg-Johannisbeere wahrgenommen. Kennt jemand neben dem bekannten „Vugelbeerbam“ auch die seltene Gebirgseberesche und weiß, dass deren Bestände in den vergangenen Jahrzehnten stark zurückgegangen sind? Vielfach sind einzelne Arten sachsenweit und hier im Osterzgebirge in ihrer Existenz bedroht und nur noch als Einzelbäume oder in kleinen Gruppen aufzufinden. Die kahle Eberesche dürfte fast gänzlich aus dieser Region verschwunden sein.

Deshalb besteht Handlungsbedarf! Mit einer wissenschaftlich fundierten Ausstellung in den Räumen von Schloss Lauenstein, mit geeigneten Publikationen zum Thema und interessanten Aktionsangeboten im Rahmen der Sonderausstellung soll gezielt über die Bedeutung der Wildobstarten und der entsprechenden Schutzgebiete informiert und aufgeklärt werden.


Abenteuer Renaissance - Mit den Abrafaxen auf Spurensuche im Schloss Lauenstein

31.10.2017 bis 07.01.2018

Viele Spuren gibt es im Schloss Lauenstein, die an die Zeit der Reformation erinnern, erlebte die Herrschaft Lauenstein doch damals ihre Blütezeit. Gemeinsam mit den Abrafaxen, die bekannt sind für ihre abenteuerlichen Zeitreisen, laden wir deshalb anlässlich des Reformations-Jubiläums zu einem spannenden Wissensparcours durch das Schloss ein.

Eröffnet wird die Ausstellung zum traditionellen Lauensteiner Reformationsfest am 31. Oktober.

© 2017 Osterzgebirgsmuseum Schloss Lauenstein Impressum Download Adobe Reader